Österreich,  Europa

🇦🇹 Salzburg – Barocke Mozartstadt im Westen Österreichs

Salzburg ist nicht nur Geburtsstadt und Heimat des weltbekannten österreichischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, sondern besitzt mit der Festung Hohensalzburg auch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Am Ufer der Salzach könnt ihr bequem durch die Altstadt spazieren und an vielen Orten zu österreichischen Leckereien in die zahllosen Wirtshäuser und Restaurants der Altstadt einkehren. Soll es hingegen doch lieber eine Tasse Kaffee in einem der traditionellen Kaffeehäuser sein, habt ihr auch hier die Qual der Wahl! Einige der ältesten Kaffeehäuser Salzburgs blicken bereits auf eine mehrere Jahrhunderte lange Vergangenheit zurück und bieten ihren Besuchern damals wie heute das koffeinhaltige Heißgetränke nebst stilechtem Schlagobers an?

Westliche Altstadt mit der Festung Hohensalzburg

Während wir uns im benachbarten Berchtesgadener Land aufhielten, war uns relativ schnell klar, dass wir die Gelegenheit nutzen wollten, um das nahegelegene Salzburg zu besuchen. Nur etwas mehr als 20 Kilometer waren es mit dem Auto in die Mozartstadt an der deutsch-österreichischen Grenze. Obwohl wir mit unserem Auto nach Bad Reichenhall gereist waren, entschieden wir uns dazu, die Strecke nach Salzburg mit der Regionalbahn zurückzulegen. So brauchten wir uns nicht mit der Thematik rund um die PKW Vignette in Österreich zu beschäftigen – weder ob wir sie bis nach Salzburg benötigten, da hier anscheinend eine Lockerung für Touristen im benachbarten Deutschland bis Salzburg Nord zu existieren schien, noch mit den Verkaufsstellen, um eine Vignette zu erwerben. Per Zug fuhren wir also von Bad Reichenhall nach Freilassing (Grenzgemeinde zu Österreich) und anschließend weiter zum Salzburger Hauptbahnhof. Die Fahrt samt Gleiswechsel in Freilassing dauert übrigens gerade einmal 35 Minuten.

Am Salzburger Hauptbahnhof angekommen ließen wir uns auf unserem Weg durch die Stadt erst einmal treiben, um Salzburg kennenzulernen. Natürlich hatten wir noch am Vorabend geschaut, wo die bekannten Sehenswürdigkeiten Salzburgs liegen doch letztlich sind es auch gerade die weniger bekannten Ecken einer Stadt, die in Erinnerung bleiben und die eine Stadt nicht selten einmalig machen.

So kamen wir recht schnell an der Andräkirche im östlichen Teil der Stadt vorbei. Rund um die Kirche drängten sich die Menschen dicht aneinander und sorgten für ein buntes Treiben auf dem Kirchplatz. Es war die Zeit des Salzburger Schrannenmarktes (vergleichbar mit einem Wochenmarkt) und viele Händler mit unterschiedlichstem Warensortiment versuchten Ihre Produkte an den Mann zu bringen. Auf der einen Seite des Marktes verkaufte man lokale Köstlichkeiten, auf der anderen Blumen und Topfpflanzen. Wieder andere Verkaufswagen warben mit frischem Honig und Marmelade, weitere mit warmen Speisen und kühlen Getränken. Wir waren noch gesättigt von unserem Frühstück in unserer Ferienwohnung und so entschieden wir uns dazu, lediglich über den Markt zu schlendern.
Direkt nebenan befindet sich das Schloss Mirabell mit seinem großzügig angelegten gleichnamigen Garten. Hier verweilten wir ebenfalls eine Weile, spazierten durch den bunt bepflanzten Park, entlang an Brunnen und Wasserläufen bis in den Rosengarten des Schlosses mit seinen kräftig duftenden Blüten. Wenn ihr wie wir durch den Mirabellgarten spaziert, habt ihr übrigens immer die auf dem Mönchsberg gelegene Festung Hohensalzburg* im Blick, eine der größten Burgenanlagen Europas.

Hinauf zur Festung fuhren wir am Nachmittag, nachdem wir die Salzach über den Makartsteg gequert hatten und die mal mehr, mal weniger breiten Gassen der Altstadt rund um den Salzburger Dom passierten. Natürlich hätten wir auch hinauf zur Festung laufen können, doch die Festungsbahn* war – wer hätte es gedacht – an dieser Stelle die deutlich bequemere Alternative! Oben angekommen eröffnete sich uns ein wahnsinnig beeindruckender Blick über die gesamte Stadt, weite Teile des Salzburger Lands und das ebenfalls angrenzende Berchtesgadener Land im äußersten Südosten Bayerns. Leider war die Sicht an diesem Tag auf Grund tiefhängender Wolken ein wenig getrübt, was sich aber glücklicherweise erst beim Blick in die Ferne bemerkbar gemacht hat. In der Festung besuchten wir die dortigen Museen und Ausstellungen, um mehr über das Leben auf der Burg und die Geschichte von Festung und Stadt zu erfahren, ehe wir wieder hinunter in die Altstadt fuhren.

Dort angekommen suchten wir uns vor unserer Rückfahrt nach Bad Reichenhall einen Tisch in einem der traditionsreichen Salzburger Kaffeehäuser. Unsere Wahl fiel auf ein Kaffeehaus, dessen Vergangenheit bis in das Jahr 1700 zurückreicht und das sich daher „ältestes Kaffeehaus Österreichs“ nennen darf. Hier tranken bereits Mozart und von Hofmannsthal ihren Kaffee und noch heute wird dieser auf traditionelle Art gebrüht, ehe die Tasse nebst einem Glas Wasser und Zucker auf einem Silbertablett serviert wird, wie eh und je.

FRAGEN
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