Asien,  Japan

🇯🇵 Tokio – Persönliche Empfehlungen

Mit über 35 Millionen Bewohnern ist Tokio die größte Metropolregion der Welt. Hier trifft Tradition auf Moderne – historische Tempel und Paläste auf die modernen Wolkenkratzer des 21. Jahrhunderts. In Tokio scheint vor allem eines zu gelten: Höher, schneller, weiter! Die Stadt entwickelt sich rasant und neue Viertel entstehen in Japans Hauptstadt beinahe über Nacht. In Tokio gibt es nichts, was es nicht gibt, vor allem aber entdeckt man auf den großen Straßen und in den kleinen Gassen immer wieder etwas Neues, sodass kein Tag dem anderen gleicht und das Wort „alltäglich“ nahezu unbenutzt bleibt!

Parkanlage in Tokio

WIE KOMME ICH NACH TOKIO?
Tokio liegt an der Ostküste Japans. Verkehstechnisch ist die Metropolregion bestens an den Rest der Welt angebunden, wie etwa über die Flughäfen Tokio-Narita (NRT) und Tokio-Haneda (HND) im Hafen der Stadt. Der zuletzt genannte Flughafen ist direkt an das U-Bahn Netz der Stadt angebunden, wohingegen der Flughafen Transfer von Narita zunächst zur Tokyo-Station im Zentrum der Stadt führt.

Im Folgenden findet ihr eine Übersicht über die Anreisezeiten nach Tokio:

STÄDTEFLUGSTÄDTEFLUG
🇩🇪 Berlin14 Std. 15 Min.🇦🇹 Linz 17 Std. 25 Min.
🇩🇪 Frankfurt a. M.11 Std. 25 Min. (D)🇦🇹 Wien 15 Std. 10 Min.
🇩🇪 Hamburg14 Std. 30 Min.🇨🇭 Basel 14 Std. 25 Min.
🇩🇪 Köln14 Std. 35 Min.🇨🇭 Genf 15 Std. 25 Min.
🇩🇪 München14 Std. 25 Min.🇨🇭 Zürich 11 Std. 40 Min. (D)
🇦🇹 Graz18 Std. 45 Min.🇱🇺 Luxemburg 15 Std. 10 Min.
🇦🇹 Innsbruck19 Std. 10 Min.

(D=direkte Verbindung; Zeitangaben entsprechen Richtwerten und können abweichen)

WAS GIBT ES IN TOKIO ZU ENTDECKEN?
Kaiserpalast
Der Kaiserpalast ist nach wie vor die Residenz des japanischen Kaisers. Besonders schön anzusehen ist der Palast am späten Nachmittag, wenn hinter dem Gebäude die Sonne allmählich untergeht. Das Kaiserpalast befindet sich im Stadtteil Chiyoda und somit im Zentrum der japanischen Hauptstadt, unweit der Tokio Station.

(🚋 Tozai Line – Takebashi Station)

Shibuya Crossing
Weltbekannt ist spätestens seit der Fernsehwerbung eines bekannten Kameraherstellers das Shibuya Crossing. Weniger ist damit aber die Straßenkreuzung an sich gemeint, als viel mehr der gigantische Zebrastreifen, der sich diagonal verlaufend über die Kreuzung zieht. Schaltet die Fußgängerampel auf grün, setzen sich hunderte wartende Menschen gleichzeitig in Bewegung und sorgen für ein wahres Spektakel.

(🚋 Ginza Line – Bahnhof Shibuya)

Rainbow Bridge
Die Rainbow Bridge verbindet das Zentrum Tokios mit der Insel Odaiba, die sich im Hafen der Metropole befindet. Über die gigantische Hängebrücke führt neben einer mehrspurigen Schnellstraße auch eine computergesteuerte Einschienenbahn, mit der Pendler von der Shimbashi Station nach Odaiba gelangen. Der Name der Brücke ist auf die bunte Beleuchtung zurückzuführen, mit der das Bauwerk in der Nacht angestrahlt wird.

(🚋 Yurikamome – Odaiba-Kaihinkōen Station)

Odaiba
Die künstlich geschaffene Insel Odaiba wartet vor allem mit vielen Unterhaltungsprogrammen auf. Eine der meist besuchten Attraktionen der Insel ist das Riesenrad Daikanransha*. Sobald man mit der Gondel den höchsten Punkt des Riesenrads erreicht hat, bietet sich bei gutem Wetter ein Ausblick bis zum höchsten Berg Japans, dem Mount Fuji. Neben dem Riesenrad befindet sich unter anderem eine weitere Attraktion auf der Insel, mit der man hier sicherlich nicht unbedingt gerechnet hätte – eine verkleinerte Kopie der Freiheitsstatue. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Spaziergang über den Sandstrand mit tollem Blick auf die Stadt und den abends in hellem Orange angestrahlten Tokyo Tower.

(🚋 Yurikamome – Odaiba-Kaihinkōen Station)

Tokyo Tower*
Auch mit Blick auf den Tokyo Tower könnte man zu der Erkenntnis kommen, das Gebäude bereits zuvor einmal gesehen zu haben. Tatsächlich wurde der Fernsehturm nach Vorbild des Pariser Wahrzeichens erbaut, übertrifft das französische Original jedoch um einige Meter. Am Abend ist die Stahlkonstruktion durch seine grelle Beleuchtung bereits aus der Ferne gut sichtbar.

(🚋 Hibiya Line – Kamiyachō Station)

Tokyo Metropolitan Government Building
Im Stadtteil Shinjuku erwartet euch das Rathaus Tokios. So riesig wie die Stadt ist auch das Gebäude, von dem aus das tägliche Leben der Metropole verwaltet wird. Aus der Aussichtsplattform in der 45. Etage (kostenfrei zugänglich) kann man über die gesamte Stadt blicken und auch von hier bei guter Sicht einen Blick auf den Mount Fuji erhaschen.

(🚋 Oedo Line – Tochomae Station)

Tokyo Skytree*
Verhältnismäßig neu ist der im Jahr 2012 eröffnete Tokio Skytree, das mit 634 Metern zweithöchste Gebäude der Welt. In den unteren Stockwerken befinden sich diverse Geschäfte, Restaurants und weitere Läden. Fast schon selbstverständlich befindet sich auch auf dem Toyko Skytree eine Aussichtsplattform mit grandioser Aussicht.

(🚋 Asakusa Line – Oshiage Station(SKYTREE))

Asakusa Schrein
Vom Tokyo Skytree fußläufig erreichbar ist der Asakusa Schrein. Eine buddhistische Tempelanlage im gleichnamigen Stadtteil. Hier befindet sich der älteste Tempel der Stadt, welcher der Göttin des Mitgefühls – Kannon – gewidmet wurde und der sofort alle Blicke auf sich zieht. Eine kleine Parkanlage ergänzt die Tempelanlage, die aus mehreren Gebäuden, Skulpturen und Toren besteht. Vor den Tempeltoren befindet sich eine Art Markt, auf dem vor allem Souvenirs an interessierte Touristen verkauft werden.

(🚋 Ginza Line – Asakusa Station)

KULINARISCHES TOKIO
Liebhaber der japansichen Küche befinden sich in Tokio sprichwörtlich im Schlaraffenland! Noch nie habe ich derart leckeres Sushi gegessen, wie in der japansichen Hauptstadt, was aber natürlich im Vorfeld bereits zu erwarten war. Doch auch abseits der unzähligen Sushi Varianten warten leckere Speisen wie Ramen oder Udon darauf probiert zu werden. Es ist sicherlich nicht zu viel versprochen, wenn ich sage, dass man sich in Tokio schon allein auf Grund der kulinarischen Vielfalt den ganzen Tag lang ausschließlich mit essen beschäftigen könnte.

FRAGEN
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2 Kommentare

    • Daniel Höhle

      Hi Daniel,
      da gebe ich dir Recht – die Kultur ist in Asien so unterschiedlich zu unserer Kultur, dass es immer interessant bleiben wird. Das habe ich in Japan ebenso wie in Südkorea beobachtet.

      Die Verständigung klappt tatsächlich mal mehr und mal weniger gut – es kommt immer darauf an, an wen du gerätst. Am Ende kommt man aber immer an sein Ziel, wenn auch im Zweifel hier und da Hände und Füße helfen müssen.

      Viele Grüße, Daniel

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